Mauke beim Pferd

Mauke beim Pferd

November 17, 2022Doreen Braun

Mit diesen 4 Tipps kannst Du Mauke vorbeugen

Schmuddelwetterzeit ist Maukezeit. Wenn’s wieder losgeht mit Matsch & Co. sehen viele Pferdebeine oft ziemlich unappetitlich aus: mit Bläschen, Verkrustungen, kahlen Stellen oder schmierigen, stinkenden Belägen.

„Mauke bekommen doch eh nur Kaltblüter“. Stimmt nicht! Es fällt aufgrund des Fesselbehangs einfach nur später auf. Im Grunde kann jedes Pferd die bakterielle Hauterkrankung in der Fesselbeuge (auch Fesselekzem genannt) bekommen.

UND: Mauke wird oft unterschätzt. Wer sie hat, wird sie meist nur schwer wieder los. Unternimmt man nichts, kann Mauke sogar zu Lahmheit führen. Es ist also ungemein wichtig, dafür zu sorgen, dass Dein Pferd davon verschont wird. Wir sagen Dir wie!

Die Symptome

Im Allgemeinen gibt es fünf Stadien einer Pferdemauke:

Mauke hat viele Gesichter.

  • Die Haut ist leicht gerötet
  • Die Stelle ist geschwollen und warm
  • Es entstehen Risse in der Haut und Wundflüssigkeit kann austreten
  • Bläschen bilden sich ebenso wie schmierige Beläge und Schorf
  • Bilden von Warzen auf der Mauke

Die Ursachen

Bei Mauke gibt es oft nicht nur die EINE Ursache, sondern es ist ein Zusammenspiel verschiedener Ursachen.

Der Fellwechsel steckt noch in den Knochen und die Futterumstellung ist auch noch nicht vollständig verdaut. Beides bedeutet für den Organismus Schwerstarbeit und raubt den Pferden die letzten Nährstoffreserven. Befindet sich im Trog außerdem noch verschimmeltes Heu oder die beiden Eiweißbomben Silage bzw. Heulage, ist die tückische Hauterkrankung quasi vorprogrammiert.

Was für eine Matschparade!

Das Mauke-i-Tüpfelchen: Stundenlanges Stehen im Matsch. Durch die permanente Feuchtigkeit entstehen in der Haut feinste Risse, in die Bakterien eindringen können.

Mit diesen 4 Tipps kannst Du vorbeugen!

1. Gute Stallhygiene

Matschpaddock oder feuchte Einstreu sind absolute No-Gos! Verbleibt die Einstreu zu lange in der Box, können sich Schimmel, Pilzsporen und stark ätzendes Ammoniakgas bilden. Das schädigt nicht nur die Haut, sondern auch die Atemwege. Dann kommt zur Mauke gleich noch eine Bronchitis dazu.

Achte deshalb unbedingt darauf, dass die Orte, an denen sich Dein Pferd lange aufhält, stets picobello sauber sind. Einmal am Tag gründlich Ausmisten ist somit ein Muss!

2. Laaaangsame Futterumstellung

Statt Grünfutter steht auf einmal rohfaserreiches Rauhfutter auf dem Speiseplan. Das schmeckt nicht jeder Verdauung. Im Frühjahr denken viele Pferdebesitzer noch daran, bei der Futterumstellung sachte vorzugehen. Das Angrasen auf der Weide geschieht ganz behutsam. Im Winter geht das oft zu schnell vonstatten.

Die Darmflora eines Pferdes ist nämlich eine ziemliche Diva. Sie braucht rund 14 Wochen, um sich auf ein anderes Futter einzustellen. Diese Zeit solltest Du Deinem Lieblingsvierbeiner also unbedingt gönnen.

3. Gutes Futter

… ist leider oft keine Selbstverständlichkeit. Dabei ist es soooo wichtig, schließlich kann ein mit Schimmelsporen verunreinigtes Heu die Pferde krank machen. Man stelle sich nur vor, man würde sich tagtäglich verschimmeltes Essen einverleiben. Hier macht irgendwann auch der robusteste Stoffwechsel schlapp.

Und auch Silage und Heulage sind mit Vorsicht zu genießen. Ihr Proteinanteil ist im Vergleich zu Heu sehr hoch, was Mauke begünstigt. Von industriellen Zusatzstoffen wie Süß-, Aroma- oder Konservierungsstoffen sollte man sowieso die Finger lassen.

4. Nährstoffe füttern

In Sachen Hautgesundheit hebt sich vor allem ein essentielles Spurenelement besonders hervor: Zink. Es kommt nicht von ungefähr, dass Zink der Standard-Inhaltsstoff in wundheilenden Salben und Cremes ist. Viele Pferde sind zinktechnisch jedoch äußerst schlecht aufgestellt, das heißt, sie haben einen Mangel. Sorge deshalb dafür, dass Dein Vierbeiner genügend Zink bekommt. Kleiner Tipp am Rande: Am besten ist übrigens Zinkchelat, da der Pferdekörper dieses besonders gut aufnehmen und verwerten kann.

Pferdegold Haut und Fell

Pferdegold Haut & Fell enthält die Extraportion Zink(chelat), genauer gesagt 5.500 mg pro Kilogramm. Kräuter wie Mariendistel, Löwenzahn und Brennnessel unterstützen Dein Pferd zusätzlich. Denn die Naturtalente können Mauke vorbeugen beziehungsweise lindern.

Die Pellets eignen sich sowohl zur Prophylaxe als auch im Akutfall. Ein Kleinpferd oder Pony bekommt einen Messlöffel pro Tag, ein Großpferd zwei. Die Pellets einfach ins normale Futter geben.

Unser Tipp

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