Allergien beim Pferd

Gesundheit

 29. Juli 2022

Allergien beim Pferd

Meistens sind die Atemwege betroffen

Atemwegserkrankungen sind die am häufigsten verbreitete Allergieform. Quelle: slawik.com

Die Zahlen sind alarmierend: Mehr als jedes fünfte Pferd leidet unter einer Allergie – und es werden immer mehr. Atemwegserkrankungen sind dabei die am häufigsten verbreitete Allergieform. Das typische Symptom: Husten.

 

Bei einer Allergie hält das Immunsystem eigentlich harmlose Stoffe für Feinde und attackiert sie – und schadet dem Körper schließlich selbst. Unternimmt man nichts, verschlimmern sich die Symptome und das Ganze wird chronisch. 

 

Beispiel Pollenallergie: Das Pferd reagiert allergisch auf bestimmte Gräser und Blütenpollen. Insbesondere Raps steht hier ganz oben auf der Pollen-Negativliste. Atmet der Vierbeiner die Allergene ein, gelangen diese in die Lunge und verteilen sich auf den Schleimhäuten. Die Folge: Nasenausfluss, Husten und eine erschwerte Atmung. 

Dieses Pferd scheint keine Probleme mit Pollen zu haben

Das Gemeine: Hat der Vierbeiner bereits eine Allergie, ist es wahrscheinlicher, dass noch weitere dazukommen. Man spricht hier von sogenannten Kreuzallergien. Dann reagiert das Pferd plötzlich nicht nur auf Pollen, sondern auch auf Staub, Pilze, Milben – oder Buchweizen. Letzteres findet sich oft in Leckerli und Müsli. Deshalb sollte man so schnell wie möglich eingreifen.


Großes Allergiepotenzial: Heu

Gut, die Pollenzeit ist irgendwann vorbei. Viele Pferde erholen sich dann wieder. Aber auch das, was im Trog landet, kann krank machen. Stichwort: Heu. Heu ist ein Grundnahrungsmittel und sollte stets von exzellenter Qualität sein. Ist es aber oft nicht. Und dann beginnen die (Atemwegs-) Probleme.

 

Früher war alles besser. In Bezug auf Heu trifft das in jedem Fall zu. Das beginnt beim Gras, das früher mehr Nährstoffe bot, und hört bei der Verarbeitung auf. Die Heuernte war in der Vergangenheit mühselig und zeitraubend, heute muss es vor allem schnell gehen.

Heu enthält oft krankmachende Schimmelsporen.

Da hat das Heu zum Beispiel nicht genug Zeit richtig zu trocknen und wird zu feucht in Rundballen gepresst. Hier sind Schimmelpilze, Bakterien und Hefen vorprogrammiert. Ein mit Schimmel verunreinigtes Futter kann zu einer allergisch bedingten Bronchitis führen. Deshalb sollte immer nur eine 1A-Heuqualität in den Trog.

 

Doch auch wenn man das beste Heu hat, beim Aufschütteln staubt es wie verrückt. Die Atemwege von Pferden reagieren extrem empfindlich auf Staub. Steht das Pferd währenddessen in der Box, kann es mit der Zeit eine Stauballergie entwickeln. Deshalb: Raus aus der Box!

Ordentlich Dampf machen!

Bei Allergiepferden hat sich angefeuchtetes Heu bewährt – am besten nicht wässern, sondern bedampfen. Denn dann bleiben fast alle Nährstoffe erhalten und werden nicht ausgewaschen. Und: Bedampftes Heu scheint ein echter Leckerbissen zu sein. Die meisten Pferde kauen dieses sogar länger als unbehandeltes Heu. Das regt den Speichelfluss an, der den Magen vor zu viel Säure schützt. 

Weitere Tipps

Sauber ist gesund: Der Stall sollte täglich gereinigt werden. Denn ansonsten besteht die Gefahr, dass das Pferd stark ätzendes Ammoniakgas, Schimmel oder Pilzsporen einatmet. Beim Misten, Fegen und Einstreuen gilt allerdings die Devise:  Wir müssen draußen bleiben! Pferde haben währenddessen nix im Stall zu suchen. 

Stroh aufschütteln: eine staubige Angelegenheit. Quelle: slawik.com

Auch das Striegeln sollte zu einer Open-Air-Veranstaltung werden. Denn da fliegt nicht nur der Staub, sondern die Pilze gleich mit. Hier ist es sowohl für das Pferd als auch für den Menschen besser, die Prozedur nach draußen zu verlegen. 


Die Frischluftzufuhr hat sich auch in Bezug auf Atemwegserkrankungen bewährt. Eine Offenstallhaltung und ein regelmäßiger Weidegang wirken hier oft Wunder. Denn die Atmungsorgane lechzen nach frischer Luft. Die Bewegung fördert indessen die Reinigungsaktivität der Atemwege.

Pferdegold Atemwege

Mit den richtigen Nährstoffen kann man den Atemwegen ebenfalls auf die Sprünge helfen. Pferdegold Atemwege enthält eine Mischung ausgewählter Kräuter, die die Atemwege und das Immunsystem unterstützen. 

Die Pellets enthalten die Extraportion natürlicher Inhaltsstoffe.


Ein starkes Immunsystem ist weitaus weniger anfällig für Allergien und Atemwegserkrankungen. Wie gut, dass es die Chlorella- und Spirulina-Algen gibt: Beide gelten als Immunsystem-Booster. Davon kann ein Pferd nie genug haben. 


Isländisch Moos und Salbei gelten dagegen als die besten und bekanntesten Atemwegskräuter. Thymian und Süßholz haben sich dank ihrer ätherischen Öle als Hustenstiller und Schleimlöser bewährt. Der Sonnenhut (Echinacea) gilt als Klassiker bei Atemwegserkrankungen. Die Pellets können sowohl vorbeugend als auch im Akutfall gefüttert werden.

Über Pferdegold

Mehr als 40.000 Kunden vertrauen Pferdegold. Dass die Produkte so beliebt sind, beweisen unter anderem die vielen 5-Sterne-Bewertungen auf Trusted Shops und Trustpilot. Diese Bewertungen sind allesamt verifiziert, das heißt, sie sind echt.

Das Team hinter Pferdegold.


Die Tierliebe endet bei Pferdegold nicht an der Onlinekasse. Von jedem verkauften Eimer geht ein Teil des Verkaufserlöses an Gut Aiderbichl, Plant-my-tree und Hektar Nektar. Gut Aiderbichl gibt vernachlässigten und gequälten Tieren ein neues Zuhause. Plant-my-tree pflanzt Bäume, was das Zeug hält und die Bienenretter von Hektar Nektar: schützen Bienen! Anschließend macht niemand so schön SUMMM wie sie.


Alle Produkte werden in Deutschland entwickelt, hergestellt und verpackt – sowie klimaneutral verschickt.


Unser Tipp

Probieren geht über studieren. Wer die Pellets unverbindlich testen möchte: Der Hersteller bietet eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie . Versandkosten fallen übrigens auch keine an, egal wie hoch der Bestellwert ist. 

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