Gesundheit

22. April 2022

Gelenkerkrankungen beim Pferd

Arthrose, Spat & Co. kurz erklärt. Und so kannst Du vorbeugen!

Viele Pferde leiden unter Gelenkerkrankungen.

Was beim Menschen der Rücken, sind beim Pferd Gelenkprobleme. So majestätisch die Vierbeiner sind, so empfindlich sind sie. Da knackt es im Gelenk, der Gang ist seltsam steif und das Aufstehen wird zur Tortur. Dazu kommt noch Lahmen. Die Ursache? Die typischen Gelenkkrankheiten wie Arthrose, Spat, Fesselträgerschaden und Chips. Wir erklären Dir, was Sache ist – und wie Du vorbeugen kannst.

Arthrose

Arthrose ist ein „Klassiker“: Sie ist die häufigste aller Gelenkkrankheiten bei Pferden. Die chronische Gelenkentzündung erfolgt in mehreren Stufen. Zuerst, ist es „nur“ der Knorpel, der sich zunehmend aus dem Staub macht. Auf den Knorpelschwund folgt dann der Gelenkverschleiß. 


Denn wenn der Knorpel fehlt, fehlt der nötige Stoßdämpfer und die Knochen reiben ungeschützt aneinander. Der Pferdekörper versucht dann, etwas dagegen zu unternehmen und produziert wie wild Knochensubstanz, um das Gelenk zu stabilisieren. Doch gut gemeint ist bekanntermaßen nicht immer gut, es kommt zu Verknöcherungen. Das Gelenk wird steif und kann sich entzünden. 


Und: Arthrose ist nicht heilbar, sprich die Schäden an Knorpel und Knochen sind irreparabel.

Spat

Morgens schlurft das Pferd mit den Zehen über den Boden. Nach ein paar Minuten läuft es wieder als wäre nichts gewesen. Am nächsten Tag das gleiche Spiel. Dieser ständige Wechsel zwischen Schlurfen und normalem Laufen ist eines der typischen Symptome für Spat, eine degenerative Erkrankung der Sprunggelenke. 


Besteht der Verdacht, dass das Pferd an Spat leidet, sollte man schleunigst zum Tierarzt. Nur er kann die richtige Diagnose stellen, zum Beispiel anhand eines Röntgenbilds. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, besteht die Gefahr, dass das Sprunggelenk irgendwann versteift. Genau wie Arthrose ist Spat nicht heilbar.

Fesselträgerschaden

Diagnose Fesselträgerschaden? Bei diesem Wort zucken die meisten Besitzer kurz zusammen. Galopp ist ab jetzt für mehrere Monate tabu, nicht selten für ein halbes Jahr. Stattdessen heißt es: Schritt führen. Es kann sogar sein, dass sich das Pferd nie wieder erholt, das heißt das war’s dann mit Reiten – für Sportpferde der Super-Gau.

Gerade Sportpferde sind betroffen.

Es ist kompliziert. Das beginnt schon bei der Definition. Sehne oder Muskel, das ist hier die Frage. Irgendwie beides. Was jedoch sicher ist, der Fesselträger verläuft zwischen Sprunggelenk und Pferdehuf. Ist der fingerdicke Strang verletzt, schwillt er an und erwärmt sich. Das Pferd lahmt dann beim Auftreten oder hat ein dickes Bein. Die Ursache: Überlastung. Deshalb leiden Dressurpferde häufiger an einem Fesselträgerschaden als Freizeitpferde.

Chips (OCD)

Hört sich lecker an, ist es aber nicht. Denn bei Chips handelt es sich um abgesplitterte Knochenteilchen, die sich innerhalb des Gelenks bewegen. Und das führt häufig zu Schmerzen, Reizungen und sogar Lahmheit.

Bei Chips hilft nur ein chirurgischer Eingriff.

Doch was ist die Ursache? Die Gene! OCD (Osteochondrosis dissecans), eine vererbbare Gelenkerkrankung, die sich beim Heranwachsen des Skeletts bildet. Deshalb sind vor allem Jungspunde im Alter von fünf Monaten davon betroffen. Auch die Rasse hat einen erheblichen Einfluss darauf: Warmblüter, Vollblüter, Galopper und Traber sind weitaus anfälliger für Gelenk-Chips als Ponys oder Isländer. 


Und wie kriegt man die Knochenstücke wieder weg? Das geht nur operativ durch eine Arthroskopie unter Vollnarkose.


Pferdegold Gelenke

OCD ist angeboren, Arthrose und Spat nicht heilbar. Man kann trotzdem einiges tun, damit es erst gar nicht erst soweit kommt. Pferdegold Gelenke unterstützt Gelenke, Sehnen und Bänder mit wichtigen Nährstoffen, etwa Glucosamin und Chondroitin.

Glucosamin ist Bestandteil des Knorpels, des Bindegewebes (Sehnen und Bänder) und der Gelenkflüssigkeit. Der Aminozucker wird zudem bei der Produktion von Gleit- und Dämpfungsschichten im Gelenk benötigt. 


Chondroitin ist Hauptbestandteil des Knorpels, der Knochen und des Bindegewebes. Sein Job: Den Knorpel gegen Druck und Belastung widerstandsfähig zu machen. Auch als Zuarbeiter macht sich Chondroitin nützlich: Die Substanz verstärkt die Wirkung von Glucosamin.


Pferdegold Gelenke Sensitiv

Manche Pferde mögen die Grünlippmuschel nicht. Deshalb haben wir zu unserem „normalen“ Gelenkfutter eine Zusatzvariante für besonders mäkelige Pferde entwickelt: Pferdegold Gelenke sensitiv. 


Einfach die Muschel weglassen geht natürlich nicht. Aus diesem Grund haben wir die Dosis von einigen Inhaltsstoffen erhöht – und neue hinzugefügt. Zu den „Neuen“ gehören Leinsamen, Hagebutte, Karotte, Kollagen und Hyaluron. Und wie der Name „sensitiv“ schon erahnen lässt, eignen sich die Pellets auch für empfindliche Pferdemägelchen.


Pferdegold Gelenke scheint zu schmecken.

Wir lieben (alle) Tiere

Wir sind ein kleiner Familienbetrieb aus Bayern. Unsere Produkte werden in Deutschland hergestellt. Und jaaaa: Wir haben ein Herz für Pferde, Hunde, Katzen, Esel, Schweine, Bienen – für alle Tiere! Und Bäume! Deshalb fließt von jedem verkauftem Eimer bzw. Nachfüllpack ein Teil des Erlöses in den Tier- und Umweltschutz. Dazu zählen die Gnadenhöfe von Gut Aiderbichl, die Bienenretter von Hektar Nektar und die Bäumepflanzer von Plant-my-tree.

Diese stattlichen Shire Horses dürfen ihren Lebensabend auf Gut Aiderbichl verbringen.

Unser Tipp

Katze im Sack kaufen? Bei uns nicht! Wir bieten euch eine 30 Tage Geld-zurück-Garantie. Wer nicht mit Pferdegold Gelenke sensitiv zufrieden ist, bekommt den kompletten Kaufpreis erstattet. Versandkosten fallen übrigens auch keine an. 


Hier geht’s schnurstracks zu unserem Onlineshop: www.pferde-gold.de