Kissing Spines

Kissing Spines

October 11, 2022Doreen Braun

So bleibt Dein Pferd reitbar

 

Hört sich ja eigentlich ganz romantisch an: Kissing Spines. Doch so romantisch sind die „küssenden Dornfortsätze“ dann doch nicht. Denn dahinter steckt eine unheilbare Erkrankung der Wirbelsäule.

Die Dornfortsätze der Rückenwirbel kommen sich auf eine ungesunde Weise näher, so nah, bis sie sich irgendwann berühren und aneinanderreiben. Viele Pferde wollen sich dann aufgrund der Schmerzen nicht mehr bewegen, lahmen, zeigen Sattelzwang oder der Galopp ist kein korrekter Dreitakt mehr.

Die Ursache? Langwierige Verspannungen und zu wenig Rückenmuskulatur. Die verspannte Muskulatur zieht die Wirbelkörper zusammen und der Knorpel nutzt sich ab.

Die gute Nachricht: Dein Pferd kann trotzdem ein schmerzfreies Leben führen – und gerne reiten. Wir zeigen Dir, wie Dir das gelingt:

1. Bewegung und Entspannung

Bewegung ist das A und O. Kennt man von sich. Wer nur faul auf dem Sofa herumsitzt, baut keine Muskulatur auf. Das ist bei Vierbeinern nicht viel anders. Pferde mit Kissing Spines sind auf eine gut ausgebildete Muskulatur angewiesen.

Doch bevor man loslegt, sollte der Vierbeiner erstmal entspannt sein. Schließlich sind langwierige massive Verspannungen die Hauptursache von Kissing Spines. Wie die weggehen? Mit einer Runde gepflegten Wälzens auf dem Boden. Beim Wälzen streckt und dehnt sich das Pferd genüsslich in alle Richtungen.

Tut das gut!

Ein weiterer Klassiker: die sogenannte Karottendehnung. Und die geht so: Du hältst Deinem Pferd eine Karotte hin. Dieses wird auch gleich mit seinem Kopf folgen, um den Gaumenschmaus zu erhaschen. Wenn Dein Pferd zum Beispiel seinen Kopf möglichst weit nach vorne unten streckt, wird die Hals- und Rückenmuskulatur gedehnt.

Danach geht’s ans Logieren, aber bloß nicht mit Ausbindern und Zügel! Das ist bei einem Kissing-Spines-Pferd kontraproduktiv. Ideal ist hingegen die Arbeit am Dreieckszügel. Auch die Arbeit an der Hand ist hilfreich.

Eine der wichtigsten Übungen überhaupt: das Zügel-aus-der-Hand-kauen-lassen. Das Pferd lernt dabei, Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke richtig zu belasten. Verspannungen werden so effektiv gelöst. Diese Übung solltest Du immer wieder mit einbauen.

Nach der Lockerung folgt die Bewegung.

Um den Rücken zu lockern, haben sich außerdem Übergänge und Tempounterschiede bewährt. Diese sollten ebenfalls regelmäßig auf dem Trainingsplan stehen.

Die ersten beiden Punkte Bewegung und Entspannung haben wir jetzt abgehakt. Jetzt fehlt nur noch einer: die Ernährung. Denn viele Kissing-Spines-Pferde leiden unter einem Nährstoffmangel.

2. Muskelfutter

Jeder Fitnessfreak weiß: Muskeln lieben Proteine. Und Aminosäuren sind wiederum die Bausteine der Proteine. Also sehnen sich Muskeln – und somit der geschundene Pferderücken – nach hochwertigen Aminosäuren. Deshalb: Aminosäuren füttern!

Und da wäre noch das Entspannungmineral schlechthin: Magnesium. Der Körper braucht Magnesium für die Eiweißsynthese und für die Funktion der Muskeln. Muskelkater oder Wadenkrampf nach dem Fitnessstudio? Dann schnell eine Magnesiumtablette im Wasser auflösen. Und schon machen die angespannten Muskeln: Ommm… Auch der Pferdekörper lechzt nach einer Runde Magnesium (natürlich nicht in Form von Brausetabletten).

Weitere wichtige Nährstoffe, die ein Kissing-Spines-Pferd so dringend braucht: Mangan und Vitamin E (Tocopherol). Ein Mangan-Mangel führt beispielsweise zu Verspannungen, die die Dornfortsätze über die Muskulatur zusammenpressen können. Bei einem Vitamin-E-Mangel werden Muskeln, das Nervensystem und die Leber geschädigt. Also sind Mangan und Vitamin E ebenfalls ein Must-have im Trog.

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Das enthaltene Omega 3 verbessert zudem den Nährstofftransport, wirkt entzündungshemmend und stärkt das Immunsystem. Der Vierbeiner wird losgelassener und regeneriert besser. Magnesium, Mangan und Vitamin E sind ebenfalls in den Pellets enthalten.

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