Koliken durch Wetterumschwung

Koliken durch Wetterumschwung

November 17, 2022Doreen Braun

So kannst Du sie verhindern!

Warm, kalt, warm, kalt: Solche Wetterkapriolen sind purer Stress für die empfindliche Pferdeverdauung – und enden oft mit einer Kolik. Mit Koliken ist nicht zu spaßen: Sie sind die Todesursache Nummer eins bei Pferden.

Gegen das Wetter kann man bekanntlich nicht viel machen. Was Du aber tun kannst: vorbeugen! Zum Beispiel den Darm Deines Lieblings mit den richtigen Nährstoffen unterstützen.

Die Symptome

Koliken sind sehr schmerzhaft. Demnach wird Dein Pferd alles tun, sie irgendwie loszuwerden. Die deutlichsten Anzeichen für eine Kolik sind: Wälzen, Gähnen, zum Bauch schauen, ihn beißen oder mit den Beinen dagegen treten. Manche Tiere schwitzen auch mehr als sonst, sind unruhig, scharren und flehmen.

Übermäßiges Flehmen ist eines der typischen Anzeichen.

Manche Pferde wollen auch gar nicht mehr aufstehen und liegen nur noch apathisch herum, bisweilen in ungewöhnlichen Positionen, etwa auf dem Rücken.

Fellwechsel und Futterumstellung

Zwei Dinge sind regelrechte Kolik-Verstärker: Fellwechsel und Futterumstellung. Beides schwächt das Pferd zusätzlich.

Die alten Haare abzustoßen und neue zu bilden, ist für den Organismus eine ziemliche Tortur. In dieser anstrengenden Zeit haben Pferde demnach einen erhöhten Nährstoffbedarf – der leider oft nicht erfüllt wird. Und dann beginnen die Probleme.

Außerdem kommt jetzt weniger Frisches auf den „Teller“. Statt Grünfutter steht auf einmal rohfaserreiches Rauhfutter auf dem Speiseplan. Das schmeckt nicht jeder Verdauung. Denn die Darmflora eines Pferdes ist eine ziemliche Diva. Sie braucht rund 14 Wochen, um sich auf ein anderes Futter einzustellen. Diese Zeit solltest Du deshalb unbedingt einhalten.

Zu schnelles Abweiden ist eine häufige Ursache.

Manchmal ist das Tier natürlich auch gesundheitlich vorbelastet. Zum Beispiel, weil das Pferd als Fohlen beim Züchter häufiger mit Parasiten zu kämpfen hatte. Die Folge ist dann eine gestörte Darmflora – und der Vierbeiner ist anfälliger für Koliken.

Stress

Pferde sind hochsensible Tiere und somit ist ihr Nervenkostüm schnell angegriffen. Das hat auch einen Grund: Schließlich handelt es sich bei ihnen um Fluchttiere, die ständig auf der Hut sein müssen. 

Pferde sind hochsensible Tiere.

Reibereien in der Gruppe, Mobbing, Futterneid, ein unangenehmer Boxennachbar, die Fahrt im Transporter, der Besuch beim Tierarzt – das alles kann auf den Magen schlagen.

Als Pferdebesitzer sollte man deshalb für eine möglichst stressfreie Umgebung sorgen. Geht zum Beispiel der Paddock-Nachbar gar nicht, solltest Du ernsthaft über einen Wechsel nachdenken.

Erste-Hilfe-Maßnahmen

Dein Liebling hat eventuell eine Kolik? Dann bitte nicht lange fackeln, sondern sofort den Tierarzt rufen! Nur er kann die richtige Diagnose stellen und das Pferd richtig behandeln, zum Beispiel mit einer Nasen-Schlund-Sonde das Gas aus dem Magen ableiten. 

Der richtige Ansprechpartner bei einer Kolik: der Tierarzt.

Bis der Tierarzt eingetroffen ist, kannst Du einige Sofortmaßnahmen ergreifen. Wichtigste Regel: kein Futter. Und sicherheitshalber auch die Einstreu entfernen. Manche Pferde können trotz ihrer schlimmen Schmerzen nicht widerstehen.

Und wie ist es mit Wasser? Das kommt darauf an. Bei einer Krampfkolik oder Verstopfung kann trinken sogar helfen. Bei einem abgedrehten Dick- oder Dünndarm geht es dem Pferd so schlecht, dass es sowieso nichts trinken wird. Aber: Dazu muss man erst einmal wissen, um welche Kolikform es sich handelt.

Um die Verdauung anzuregen und den Kreislauf zu stabilisieren, empfiehlt sich das Führen oder im Schritt longieren. Besser sind einige Minuten Trab im leichten Jogging-Tempo. Leichte Koliken können sich dadurch lösen. Wenn sich Dein Pferd wälzen oder hinlegen möchte, lass es. Aber motiviere es anschließend wieder zum Aufstehen. Und halte den Kot- und Urinabsatz stets im Auge.

Vorbeugen ist besser als Heilen
Langsam anweiden, Stress vermeiden: Das sind schon mal gute Voraussetzungen, um Koliken zu vermeiden. Das ist aber erst die halbe Miete. Denn mit den richtigen Nährstoffen kannst Du die Verdauung Deines Pferdes zusätzlich unterstützen.

Die Pellets unterstützen die Verdauung.

Pferdegold Magen enthält lauter Magenfreunde: von Leinsamen über Chlorella-Alge bis zu Bentonit, eine Mineralerde. Beispiel: Leinsamen. Die Körnchen sind reich an Ballaststoffen und somit ideal für eine gesunde Verdauung. Leinsamen hat aber noch ein weiteres Ass im Ärmel, nämlich Omega 3. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind für ihre entzündungshemmende Wirkung bekannt. 

Die Pellets unterstützen Dein Pferd während des Fellwechsels.

Pferdegold Haut & Fell versorgt Dein Pferd mit allen wichtigen Nährstoffen, sodass es leichter durch den Fellwechsel kommt. Wichtig sind hier vor allem die Spurenelemente Zink, Kupfer und Mangan. Ebenfalls im braunen Pelleteimer enthalten sind Naturtalente wie Leinsamen, Spirulina-Alge, Mariendistel, Rote Beete und Sanddorn.

Bei beiden Produkten gilt: Für ein Kleinpferd oder Pony genügt ein Messlöffel, Großpferde bekommen zwei Messlöffel. Diese mischt Du einfach unters normale Futter.

Unser Tipp

Du kannst die beiden Ergänzungsfutter versandkostenfrei und mit 30-Tage-Geld-zurück-Garantie im Onlineshop bestellen. www.pferde-gold.de

Wir wünschen Dir und Deinem Pferd eine kolikfreie Zeit!

P.S: Aktuell bieten wir bis zu - 50 % Rabatt auf unsere Produkte!

Weitere Beiträge

Mauke beim Pferd
November 17, 2022