Florian ist aufgewachsen auf einem Bauernhof. Umgeben von Pferden, entdeckte er früh seine Faszination für diese majestätischen Tiere. Inspiriert von seiner reitbegeisterten Mutter, entwickelte er das Nahrungsergänzungmittel - Pferdegold. Seine tiefe Verbundenheit zur Natur und die leidenschaftliche Hingabe zu Pferden trieben ihn an, sein Unternehmen zu gründen.
Zink gehört zu den Spurenelementen, die Pferde ausschließlich über das Futter aufnehmen – und die trotzdem in vielen Rationen zu kurz kommen. Dieser Ratgeber erklärt, warum Zink so wichtig ist, woran ein Mangel erkennbar sein kann und worauf es bei der Wahl der richtigen Form und Dosierung ankommt.

Warum Zink für Pferde so wichtig ist?
Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das der Pferdekörper nicht selbst herstellen kann – die Versorgung läuft komplett über das Futter. Zink ist an zahlreichen Enzymprozessen beteiligt und kann zum Erhalt normaler Haut, normalen Fells und einer normalen Funktion des Immunsystems beitragen.
Der Bedarf steigt im Fellwechsel, bei Hautproblemen, in Wachstum und Trächtigkeit sowie bei einseitiger, getreidebetonter Fütterung mit wenig Zink im Grundfutter.
Wirkung im Pferdekörper: Haut, Fell, Hufe, Immunsystem
Die Wirkungs-Schwerpunkte von Zink lassen sich klar benennen:
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Haut und Fell: Zink kann zum Erhalt normaler Haut und normalen Fells beitragen und ist am Aufbau von Keratin beteiligt - relevant für Fellqualität und Fellwechsel.
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Hufe: Als Baustein der Hornbildung spielt Zink eine Rolle für die Hufqualität.
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Immunsystem: Zink kann eine normale Funktion des Immunsystems unterstützen.
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Stoffwechsel: Zink ist Bestandteil zahlreicher Enzyme und damit am normalen Stoffwechsel beteiligt - unter anderem in Leber und Nieren, wo Zink gespeichert und verwertet wird.
Zinkmangel beim Pferd: Symptome erkennen
Ein Zinkmangel beim Pferd entwickelt sich meist schleichend. Diese Anzeichen können für eine genauere Abklärung spechen, besonders wenn mehrere zusammenkommen:
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Schuppige Haut, schlecht heilende kleine Hautverletzungen
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Verzögerter oder unsauberer Fellwechsel
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Brüchige Hufe, schlechte Hufqualität
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Erhöhte Infektanfälligkeit
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Vermehrtes Auftreten von Ekzemen oder Juckreiz
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Schlechte Wundheilung
Einzelsymptome haben viele mögliche Ursachen. Vor einer gezielten Zink-Ergänzung sollte deshalb im Zweifel ein Blutbild beim Tierarzt eingeholt werden. Zink wird dabei meist im Serum bestimmt.

Gezielte Zink-Ergänzung für dein Pferd

Wie viel Zink braucht ein Pferd? Bedarf und Dosierung
Der Zink-Erhaltungsbedarf liegt laut Gesellschaft für Ernährungsphysiologie (GfE 2014) bei rund 4 bis 4,5 mg je kg metabolischer Körpermasse (Körpergewicht hoch 0,75). Für ein 600-kg-Großpferd sind das etwa 485 bis 545 mg elementares Zink pro Tag; bei Wachstum, Trächtigkeit und Laktation liegt der Bedarf höher. Ein großer Teil davon wird bereits über das Raufutter gedeckt – Heu liefert je nach Gehalt grob 20 bis 30 mg Zink pro kg Trockensubstanz.
Pferdegold Zink liefert pro Tagesdosis (Großpferd 50 g) rund 600 mg elementares Zink aus drei Quellen, beim Kleinpferd (25 g) rund 300 mg. Das ist als gezielter Zuschlag gedacht, wenn der Bedarf erhöht ist oder die Grundration knapp deckt. Weil das Heu bereits einen Teil beisteuert, behalte die Gesamt-Zinkbilanz im Blick und kombiniere nicht unkontrolliert mit einem hoch dosierten Mineralfutter.

Richtig dosiert – Zink gezielt ergänzen.
Welche Zinkform wird am besten aufgenommen? Oxid, Sulfat, Chelat
| Verbindung | Bioverfügbarkeit | Stärken | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|
| Zink-Chelat (Proteinhydrolysat, 3b612) | organisch gebunden | hoch – gute Aufnahme im Darm | Gezielte, gut verwertbare Ergänzung |
| Zinksulfat (3b605) | anorganisch | mittel – schnell verfügbar | Rasche Versorgung |
| Zinkoxid (3b603) | anorganisch | niedriger, dafür hoher Zinkgehalt pro Gramm | Stabile Grundversorgung |
Organisch gebundenes Zink (Chelat) wird tendenziell besser aufgenommen als anorganisches Zinkoxid, das dafür viel Zink pro Gramm liefert und günstig ist. In der Praxis hat eine Kombination Vorteile: stabile Grundversorgung plus gut verfügbares Chelat. Genau das macht die Triple-Zink-Formel von Pferdegold - mit dem Chelat als größtem Anteil.
Kann Zink beim Pferd überdosiert werden?
Bei bedarfsgerechter Fütterung ist eine Zink-Überdosierung selten. Zwei Effekte sind entscheidend: Zum einen kann bereits das rund Dreifache des Zinkbedarfs die Darmflora beeinträchtigen. Zum anderen konkurrieren Zink und Kupfer um dieselben Aufnahmewege – dauerhaft zu viel Zink kann deshalb trotz eigentlich ausreichender Kupferzufuhr einen sekundären Kupfermangel auslösen (Zink-Kupfer-Antagonismus). Wer Zink ergänzt, sollte die Gesamt-Zinkmenge aus Heu, Mineralfutter und Ergänzung zusammen betrachten. Bei dauerhaft hoher Gabe oder Vorerkrankungen gehört die Fütterung mit dem Tierarzt abgestimmt.

Zink im Zusammenspiel: Kupfer, Selen, Mangan
Zink wirkt nicht isoliert. Besonders eng ist die Wechselwirkung mit Kupfer – beide konkurrieren um dieselben Aufnahmewege, weshalb das Verhältnis stimmen sollte. Auch Selen und Mangan gehören zu den Spurenelementen, die in der Pferderation aufeinander abgestimmt sein wollen. Wer einzelne Spurenelemente gezielt ergänzt, sollte die Grundversorgung über ein Mineralfutter im Blick behalten und nicht mehrere Quellen unkontrolliert kombinieren.
Wann eine Zink-Ergänzung sinnvoll ist
Eine gezielte Zink-Ergänzung ist besonders sinnvoll:
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im Fellwechsel und bei stumpfem, glanzlosem Fell
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bei wiederkehrenden Hautproblemen oder schlechter Wundheilung
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bei brüchigen Hufen und schwacher Hufqualität
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in intensiven Trainings- und Belastungsphasen
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bei Wachstum, Trächtigkeit und in der Laktation
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bei einseitiger, getreidebetonter Fütterung mit wenig Zink im Grundfutter
Wie lange solltest du Zink füttern? Kur oder dauerhaft
Zink-Speicher füllen sich nicht über Nacht – eine einzelne Monats-Kur reicht oft nicht, um einen bestehenden Mangel auszugleichen.
Sinnvoll sind zwei Wege: eine gezielte Kur über mehrere Wochen, etwa im Fellwechsel oder bei akuten Haut- und Hufthemen oder eine dauerhafte, niedrigere Ergänzung, wenn die Grundration den Bedarf nicht zuverlässig deckt. In beiden Fällen gilt: die Gesamt-Zinkbilanz aus Heu, Mineralfutter und Ergänzung im Blick behalten und bei länger anhaltenden Symptomen den Status per Blutbild kontrollieren, statt blind weiterzufüttern.

Zinkversorgung gezielt sicherstellen.
Häufige Fragen zu Zink beim Pferd
Welche Zinkform wird vom Pferd am besten aufgenommen?
Organisch gebundenes Zink (Zink-Chelat) wird in der Regel besser aufgenommen als anorganisches Zinkoxid. Zinkoxid liefert dafür viel Zink pro Gramm und versorgt stabil. Viele Produkte kombinieren deshalb mehrere Formen, um stabile Grundversorgung und gute Verfügbarkeit zu verbinden.
Wie äußert sich Zinkmangel beim Pferd?
Typische Anzeichen können stumpfes Fell, schuppige oder schlecht heilende Haut, brüchige Hufe, ein verzögerter Fellwechsel und erhöhte Infektanfälligkeit sein. Einzelsymptome können viele Ursachen haben - im Zweifel ein Blutbild beim Tierarzt vor einer gezielten Zink-Ergänzung machen lassen.
Wann ist eine Zink-Ergänzung beim Pferd sinnvoll?
Sinnvoll bei erhöhtem Bedarf (Fellwechsel, Hautprobleme, Sport, Wachstum, Trächtigkeit), bei Hinweisen auf Mangel und bei einseitiger Fütterung mit wenig Zink im Grundfutter. Die Grundversorgung sollte dabei über ein Mineralfutter abgedeckt sein.
Hilft Zink beim Fellwechsel?
Zink kann zum Erhalt normaler Haut und normalen Fells beitragen und ist am Aufbau von Keratin beteiligt. Im Fellwechsel ist der Bedarf erhöht, weshalb in dieser Phase oft gezielt Zink ergänzt wird. Eine ausreichende Versorgung kann zu einem regelmäßigen Fellwechsel beitragen.
Kann ich Zink und Selen zusammen füttern?
Zink und Selen sind verschiedene Spurenelemente, die beide in der Ration vorkommen sollten. Wichtig ist, die Gesamtmengen im Blick zu behalten und nicht mehrere Quellen unkontrolliert zu kombinieren - vor allem beim eng mit Zink wechselwirkenden Kupfer. Bei gezielter Ergänzung mehrerer Spurenelemente hilft eine Fütterungsberatung.
Was zeichnet ein gutes Zink-Produkt fürs Pferd aus?
Drei Kriterien: die Zinkform (organisch gebundenes Chelat wird gut aufgenommen, Kombinationen mehrerer Formen decken stabile Versorgung und Verfügbarkeit ab), eine praxistaugliche Tagesdosis und transparente Substanz – ohne Industriezucker, dopingfreie Zusammensetzung, klare Hersteller-Angaben. Pferdegold Zink kombiniert drei Zinkquellen in Pelletform – Details findest du auf der Produktseite.
WICHTIG:
Pferdegold ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und sollen dazu beitragen, das Wohlbefinden deines Pferdes zu steigern.
Pferdegold Produkte behandeln und heilen keine Krankheiten, sondern unterstützen dein Pferd dabei, ernährungsbedingte Mangelerscheinungen durch gezielte Nährstoffzufuhr auszugleichen. Sie stellen jedoch keinen Ersatz für eine professionelle Beratung durch einen Tierarzt oder Spezialisten dar.
Bei gesundheitlichen Problemen deines Pferdes empfehlen wir dringend, einen Tierarzt zu konsultieren. Pferdegold übernimmt keine Haftung für Entscheidungen, die auf Grundlage der hier bereitgestellten Informationen getroffen werden.














